Gestern spielte mir der Freund von Lütje Simon, Paddy (15), in Papas Auto Suspicious Minds von Elvis vor. Ich mußte zwar mittwippen doch unweigerlich an die Version von Fine Young Cannibals denken.
Fine Young Cannibals – Suspicious Minds
In den 80ern hatten die Jungs eine Platte (Fine Young Cannibals, 1984) die mir heute noch sehr gut gefällt. Zu einem großen Teil mit Covern gespickt brachten es Fine Young Cannibals fertig dass ich mir die Platte und sage und schreibe 4 Auskopplungen in der Maxi Version kaufte, was damals jeh so um die 8 Deutschmark kostete und für einen 13 jährigen ziemlich viel war. Irgendwie hab ich ausser dieser LP und den Singles nie wieder etwas von Fine Young Cannibals gehört. Und dass der Sänger, Roland Gift, laut Wikipedia Schauspieler geworden ist, ist mir mal ganz neu.
The Coral schleichen sich mal wieder ganz leise und in vertrauter Underdog-Manier ins Ohr. Being Somebody Else ist kein Knaller, eher die Wunderkerze während des Feuerwerks – The Coral eben.
“Teenage Kicks: The Story Of The Undertones“ begibt sich in Form einer rund 60-minütigen BBC-Dokumentation auf Spurensuche in Nordirland und zeichnet die Geschichte der Band auf ebenso ehrliche wie einfühlsame Weise nach. Als Fremdführer dieser ganz anderen Irlandreise konnte niemand geringeres als John Peel, laut eigener Aussage “the world’s most boring man”, gewonnen werden. Der langweilige Peel, mit seiner Radioshow und den dazugehörigen “Peel Sessions” zur Legende geworden, reiste 2001 zum ersten Mal nach Derry. An jenen Ort also, wo The Undertones 1977 John Peels Lieblingspopsong aller Zeiten komponierten – Teenage Kicks.. [...] (laut.de) Read the rest of this entry »
Was Neues von Kings Of Leon: “Sex On Fire” aus dem Mitte September 2008 erscheinendem Album “Only By the Night“, im Video. Mit einem ziemlich bescheidenen Titel schließen die Südstaatler in Sachen Stil nahtlos an ihre vergangenen Alben an. Kings Of Leon rocken und haben immer den Fuß auf dem Pedal. Ich hab’ beim hören der Jungs tout jour das Gefühl nach vorne getragen zu werden – Ich mag den Scheiß, yeah! Sex On Fire
Es kann Fliegen, deshalb heißt es “Flie”, es kann auf dem Wasser schwimmen, deshalb heißt es “wa” es kann auf der Straße fahren wie ein Auto, deshalb heißt es “tüüt” – Fliewatüüt!
Tobias Findeisen, genannt Tobbi, besucht die dritte Klasse der Volksschule und ist Erfinder des Fliewatüüts (FWT 1), eines universalen Fortbewegungsmittels. Angetrieben wird das Fliewatüüt mit dem Himbeersaft von Tante Paula, später wird dieser Treibstoff durch Lebertran ersetzt. Tobbi ist Kopilot des Fliewatüüts. Der Pilot heißt ROB 344-66/IIIa, wird aber aus verständlichen Gründen Robbi genannt. Robbi ist in der dritten Klasse der Robotschule. Gemeinsam machen sich die beiden im Fliewatüüt auf, um für Robbi drei Roboterprüfungsaufgaben zu lösen (Robbi Tobbi & das Fliewatüüt bei Wikipedia).
Der Soundtrack, auf den ich eigentlich rausmöchte, stammt aus der Feder von Ingfried Hoffmann. Die Einleitung des Titelsongs wird auf einer Hammond-Orgel gespielt, wobei das „Robbi-Tobbi“-Motiv dem Hörer mehrmals in unterschiedlichen Variationen begegnet. Diggler-Records hat den Soundtrack als Erstveröffentlichung im Jahr 2002 auf Vinyl gepreßt und mir verkauft.
“The highlight of the series is undoubtedly the music by composer Ingfried Hoffmann, Germany’s best organ player in the 1970s. For Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt he used contemporary sounds like Beat, Funk, Jazz and Bossa Nova to create a unique and extraordinary soundtrack” – Kann ich gerne bestätigen!
So langsam geht mir die Eigenheit beschissener, mieserabler, abgefuckter, schlechter fantasiloser Bands, Coversongs nicht zu interpretieren sondern schlichtweg zu kopieren auf die Nerven. Schon eine ganze zeit lang schmücken sich Madcon nun mit einem gehipthoptem Cover des Northern-Soul Knallers von FRANKIE VALLI & THE 4 SEASONS – BEGGIN’. Großartig geändert ist hier gerade mal der bei HipHop unvermeintliche Sprechgesang, irgendwann mittig doppelt eingesprungen und das war’s dann auch schon mit der wahnsinns Leistung. Bravo. Read the rest of this entry »
“We were real. We were unique. We’re like four unique individuals. It’s a chemical thing. It’s a strong chemical imbalance. Opposites attract and all that crap,” – Joey Ramone
10 kommentare