Aug 22, 2008
Frankie Valli & The 4 Seasons – durften hier letztens schonmal ran, im Vergleich mit schlechten Kopien des Northern Soul-Knallers Beggin’. Gestern wie heute ist Frank Valli mit seinen Vier Jahreszeiten einer meiner ganz klaren Favoriten – The Night.
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The Night mußten die Pokfighter-Jungs auch immer auflegen weil ich zu fortgeschrittener Diskostunde tanzen wollte und, vermutlich ist das eher der Grund, so arg genervt habe. Irgendwann haben Sie es dann aber geschnallt und den Hit aufgelegt sobald ich so ungefähr zum zehnten mal an der Bar angetroffen wurde und hatten dann einfach auch ne’ ganze zeit lang ruhe vor mir. The Night ist allerdings alles andere als nervig oder ruhig. Für mich einer der “Blue-Eyed-Northern-Soul-Knaller” schlechthin!
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das lied ist ja mal geil! (im alten Sinn)
Das Adjektiv geil und das davon abgeleitete Substantiv Geilheit gehen wahrscheinlich auf eine indogermanische Wurzel mit der Bedeutung „aufschäumend“, „heftig“, „übermütig“, „ausgelassen“ und „lustig“ zurück. Im Althochdeutschen (seit dem 8. Jahrhundert) wurde geil im Sinne von „übermütig“, „überheblich“ verwendet. Im Mittelhochdeutschen (seit dem 12. Jahrhundert) stand es für „kraftvoll“, „mutwillig“, „üppig“, „lustig“, „froh“, „fröhlich“ oder „schön“.
Seit dem 15. Jahrhundert wird „Geilheit“ vorrangig synonym für oder als Anspielung auf Lüsternheit oder sexuelle Begierde (vgl. Wollust) verwendet, „Geilheit“ und mehr noch die Adjektivform „geil“ stellen in diesem Zusammenhang populäre umgangssprachliche Begriffe dar, deren Gebrauch in offiziellen Zusammenhängen allerdings als vulgär gilt.