Die Jungs und Mädels von Tapedeck.org sammeln seit Jahren Schmuckstücke vergangener analoger Zeiten. Damals, als man noch etwas für seine musikalischen Kopien tun musste, wie etwa Stunden vor dem Radio sitzen und im richtigen Moment den Aufnahmeknopf des Kassettenrekorders drücken. nice
If there’s one thing that makes me sick
It’s when someone tries to hide behind politics
I wish that time could go by fast
Somehow they manage to make it last
Mit Covern von den Pistols, The Cramps, Depeche Mode und Violent Femmes über Plastic Bertrant, New Oder, Blondie, The Cure, bis hin zu The Undertones, rocken Nouvelle Vague gerade das Netz. Bossa Nova nennen die einen das was die zwei vermeintlichen Französinnen so machen. Ich nenne es mal “Interpretation von Musikhistorieknallern”. Tschuldige aber, doch, ist gut! War gut und wird immer gut sein. So und was weiter? Die Punkattitüde gedrosselt, Wave rausgenommen, weniger laut, einen Hauch lüsternheit und fertig ist das Konzept? – sieht so aus als ob das gut ankommt! Nicht umher komme ich ” Gefällt mir”! zu sagen, bis zu einem gewissen Grad. Cover haben bei mir eine geschätzte halbwertszeit von einem 10tel des Originals aber das wars dann auch schon!
Nouvelle Vague sind nett anzuhören, am Wochenende, bei Vollmond und Kuschelattitüde, nett auch dass ich an die Originale erinnert werde und mir die Original-Tracks mal wieder anhören sollte. Doch, Nouvelle Vague sind nett!
via nerdcore | galore.de | nouvelle vague
Die Single “Don’t Breakdown” von den unterschätzten Stingrays steht im Maxi-Format inklusive Instrumentalversion in meinem Plattenregal und ist eines meiner Heiligtümer, verkörpert die Platte doch einen großen Teil meiner Jugend in den Psychobilly-Garagetrash-80ern. Jochen liegt hier genau richtig, wenn er den Track und die Band als “Bonbon” bezeichnet und für Z10 via Mail darauf hinweist, danke dafür – don’t breakdown, rock on!
Gestern spielte mir der Freund von Lütje Simon, Paddy (15), in Papas Auto Suspicious Minds von Elvis vor. Ich mußte zwar mittwippen doch unweigerlich an die Version von Fine Young Cannibals denken.
Fine Young Cannibals – Suspicious Minds
In den 80ern hatten die Jungs eine Platte (Fine Young Cannibals, 1984) die mir heute noch sehr gut gefällt. Zu einem großen Teil mit Covern gespickt brachten es Fine Young Cannibals fertig dass ich mir die Platte und sage und schreibe 4 Auskopplungen in der Maxi Version kaufte, was damals jeh so um die 8 Deutschmark kostete und für einen 13 jährigen ziemlich viel war. Irgendwie hab ich ausser dieser LP und den Singles nie wieder etwas von Fine Young Cannibals gehört. Und dass der Sänger, Roland Gift, laut Wikipedia Schauspieler geworden ist, ist mir mal ganz neu.
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