45 Minuten in denen Valentin Thurn aufzeigt was globale Lebensmittelverschwendung bedeutet und was man dagegen tun kann. Es geht um keine radikale Änderung der Lebengewohnheiten sondern um einen vernünftigen Umgang mit der Ware Lebensmittel, der umso leichter fällt wenn man sich die Fakten des Films vor Augen führt. Zentrale Aussage der Dokumentation Taste The Waste – Frisch auf den Müll ist: “Wir haben die Wertschätzung für Lebensmittel verloren”!
Frisch auf den Müll – Trailer
Mehr als die Hälfte unserer Lebensmittel landet im Müll! Das meiste schon auf dem Weg vom Acker in den Laden, bevor es unseren Esstisch überhaupt erreicht: jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel — und jedes fünfte Brot, das entspricht etwa 500.000 LKW-Ladungen.
Andy Bichlbaum und Mike Bonanno sind “The Yes Men”, eine Netzkunst- und Aktivistengruppe, die Kommunikationsguerilla betreibt (Wikipedia). Die Jungs machen zum Beispiel sowaß:
2004 gingen die Yes Men als „Yes, Bush Can!“ (Ja, Bush kann!) auf Tour und ermutigten die Unterstützer, ein „Patriotisches Gelöbnis“ zu unterzeichnen, indem sie ihre Bereitschaft erklärten, nukleare Abfälle in ihrem Garten zu lagern und ihre Kinder in den Krieg zu schicken.
In ihrem 2009 mit viel Beachtung erschienenem Kinofilm “The Yes Men Fix The World”, in Deutschland im September 2009 von Arte ausgestrahlt, “Die Yes Men regeln die Welt“, machen Sie auf die Klimakatastrophe, auf Umweltsünden und negative Folgen der Globalisierung aufmerksam.
Als angebliche Vertreter von Wirtschaftsunternehmen und Regierungen lassen sich die beiden US-Politaktivisten The Yes Men auf internationale Kongresse einladen, wo sie absurd-komische Präsentationen und Reden halten. Doch das Lachen bleibt dem Zuschauer fast immer im Halse stecken, wenn er realisiert, dass die wahnwitzigen Vorschläge der Protagonisten von vielen Kongressteilnehmern für bare Münze genommen werden…
The Yes Men Fix The World (2009) official trailer:
Jetzt stellen die Jungs den vollständigen Film “The Yes Men Fix The World” als Torrent oder direkt-download für Lau bereit und bitten dabei um eine Spende um weitere Projekte vorantreiben zu können. Ich hab mir ein Torrent gezogen und kaum 10 Minuten später liegt der empfehlenswerte Film auf meinem Rechner.. Yes Men!
Nachdem der Filmemacher Erwin Wagenhofer mit der Dokumentation “Feed the World” einen kritischen Blick auf unsere Nahrungsmittel geworfen hat, hinterfragt er in “Let’s make MONEY” aktuell die allumfassende Macht auf diesem Planeten: Money, Moneten, Kohle, Cash, Mäuse, Tacken, Schekel, Geld… (Für Geld gibt es wohl die meisten Begriffe überhaupt!?).
„Privatisierung kommt von privare, ein lateinisches Wort mit der Bedeutung ‚berauben‘. Wenn nun eine Privatisierung stattfindet, dann werden Gemeinschaftsgüter von privaten Interessenten aufgekauft – oder sogar verschenkt … und das ist nichts anderes, als eine Beraubung der Gemeinschaft.“
Hermann Scheer, SPD- Bundestagsabgeordneter und Träger des alternativen Nobelpreises
Erwin Wagenhofer folgt der Spur unseres Geldes im weltweiten Finanzsystem und blickt dabei hinter die Kulissen der bunten Prospektwelt von Banken, Investmentmanagern und Versicherern. “Let’s make MONEY” ist ein bewegender Film, der aufgrund der aktuellen Bauchlandung der Finanzbranche nicht nur topaktuell ist, sondern auch Hintergründe und Zusammenhänge liefert, die uns die Probleme unserer Finanzwelt in eindrucksvollen Bildern vor Augen führt.
WE FEED THE WORLD – ESSEN GLOBAL ist ein österreichischer Dokumentarfilm aus dem Jahr 2005, der bei GoogleVideo zu sehen, ein kritisches Licht auf die zunehmende Massenproduktion von Nahrungsmitteln und die Industrialisierung wirft. Erwin Wagenhofer hat sich auf die Spur unserer Lebensmittel gemacht. Sie hat ihn nach Frankreich, Spanien, Rumänien, Brasilien und zurück nach Österreich geführt. Roter Faden ist ein Interview mit Jean Ziegler, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung.
»You know we fucked up the west a few times, and now we are coming to Romania, we will fuck all the agriculture here. Aber wie gesagt, ein Konzern ist eben ein Konzern. Ein Konzern hat kein Herz.«
Karl Otrok, Produktionsleiter Pioneer Rumänien
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