Nach von Bild angestrebter einstweiliger Verfügung ist der taz-Spot (Kiosk I+II) wieder auf Sendung

Mach' mich nich' fertich, du!
Die Ausstrahlung dieses zweiteiligen Werbespots der taz konnte die “BILD”-Zeitung seit 2005 unterbinden. Der Springer-Verlag klagte wegen unlauteren Wettbewerb und Achtung, realsatire:

Bild-Anwalt Thomas von Plehwe : Der Spot sei “menschenverachtend, eine gezielte Herabwürdigung der Bild-Leser”. Die Darstellung von Menschen, die “kaum des Lesens mächtig” seien, ziele auf deren Menschenwürde ab.

In letzter Instanz hat die taz nun vorm BGH Recht bekommen.

Der Spot hat übrigens 2006 den First Steps Award gewonnen:

[...] Schon der Einstieg – ein Basketball verfehlt den Korb – zeigt das gute Gespür, das die Regisseure Jens Junker und Philip Haucke für Details und den Erzählrhythmus haben. Drei exzellent gecastete Schauspieler stehen für das Klischee, das sich der Leser der taz von den BILD-Lesern am Kiosk macht. Das originalgetreue Setting spiegelt diese Stimmung ebenso wider wie die Wahl der Einstellungen und die Führung der Schauspieler. So gelingt es auf überzeugende Art und Weise, den Kampf “David gegen Goliath” zu visualisieren und den journalistischen Anspruch der taz klar von einem “beschränkten Horizont” abzugrenzen. Und das ist OK so.

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Schneider

Eines ist klar, im nächsten Leben werde ich Schneider.

Snider

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Arrgh, 19.09. International Talk Like a Pirate Day

Snip von Wikipedia: Der International Talk Like a Pirate Day (Sprich-wie-ein-Pirat-Tag) ist ein International Talk Like a Pirate Dayparodistischer Feiertag. Er wurde 1995 von den US-Amerikanern John Baur („Ol’ Chumbucket“) und Mark Summers („Cap’n Slappy“) aufgrund ihrer romantisierend-verklärten Sichtweise des so genannten „Goldenen Zeitalters der Piraterie“ ins Leben gerufen. Zunächst war das Ganze mehr ein interner Spaß unter den beiden Freunden. Erst als die beiden dem berühmten Kolumnisten und Pulitzer-Preisträger Dave Barry von ihrem neuerfundenen Feiertag berichteten und dieser daraufhin 2002 eine Kolumne verfasste, worauf weitere Medien aufmerksam wurden und berichteten, bekam die Idee internationale Aufmerksamkeit. Der Tag wird jährlich am 19. September begangen. An diesem Tag soll man beispielsweise statt üblicher Begrüßungen wie „Hallo“ Formulierungen bzw. Akzente gemäß dem Klischee einer angeblich speziellen „Piratensprache“ verwenden.

Arrr, ist es denn nur verfluchter Zufall dass ich heute vor 29 Jahren auf der Bounty geboren wurde? http://www.talklikeapirate.com

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Herzlich Willkommen in Leinfelden

Am neuen Wohnsitz anmelden zählt zu den 10 goldenen Bürgerpflichten. Wenn dies nicht innerhalb einer Woche geschieht, hagelt es Strafe (up to 80.- Euro, sic!).

Wappen der Stadt Leinfelden

Wappen der Stadt Leinfelden

Also nichts wie, wichtigeres im Leben gibt es nicht, hin zum Bürgeramt der Stadt Leinfelden, deren neuer Bewohner ich seit Anfang September bin und die blonde Einwohnermeldeamtbeamtin beim nagelfeilen gestört. Die saß tatsächlich mit zusammengefaltenen Händen da und bewegte sich nicht als ich zur Türe reinplatzte. Der erste Grund flappsig zu werden war gegeben. Anklopfen und eintreten ohne hereingebeten zu werden geht gar nicht.

Guten Tag, ich möchte mich gerne in Leinfelden anmelden, beginne ich den Dialog, der nicht wirklich einer sein wird. Haben Sie ihren Auweis dabei?

Habe ich, und das bereits ausgefüllte Anmeldeformular in doppelter Ausführung ebenfalls. Nachdem ich beides vorgelegt habe herrscht Schweigen, über so ca. wenigstens 5 Minuten, währendessen die junge Dame am Rechner knibbelt, Stempel setzt, Unterschriften unter Abschriften packt und Folien klebt.

Wenn ihr Personalausweis im nächsten Jahr abläuft, bringen Sie bitte ihre Geburtsurkunde mit: sagt sie plötzlich. Geburtsurkunde, frage ich mich still. Für was braucht die Gute meine Geburtsurkunde? Was ich sie dann auch frage.

Die Antwort: Da der aktuelle Ausweis nicht von ihrer sondern der Stuttgarter Behörde ausgestellt wurde. Aha!

Aber wozu benötigen sie meine Geburtsurkunde, haakle ich nach und so langsam wirds dichter, rein atmosphärisch. Der Ausweis der ihnen vorliegt, weißt mich als die Person aus die vor Ihnen sitzt.

Es könnte ja sein, so Frau Behördenstubeninsassin, dass die Stuttgarter Behörde bei Ausstellung des Ausweises einen Fehler gemacht und zum Beispiel meinen zweiten Vornamen vergessen hat.

Ich habe keinen zweiten Vornamen und auch sonst ist alles so wie in dem Ausweis drinsteht, versicherte ich. Ja, und genau zu diesem Zweck benötigt ich ihre Genurtsurkunde, schließt sie resolut den ähmm, Dialog.

Ah, ja, auf Wiedersehen, war das einzige was ich daherstammeln konnte.

Beim verlassen des Rathauses, führte ich meinen drinnen angefangenen inneren Monolog weiter und heiße mich herzlich Willkommen in Leinfelden.

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Old shirts must die

Klamotten die man gerne trägt gehen leider viel zu schnell kaputt, so meine neueste Erkenntnis. So ist es mit Hosen, die ich teils wochenlang (sic!) täglich anhabe, aber auch mit Shirts die nur hin und wieder in Gebrauch sind.

Gestern hat eines meiner ganz alten Shirts  “abgedankt”. Es war mein letztes der 80er Psychobilly-Ära, sowaß gibt es heute gar nicht mehr und damit meine ich natürlich auch das Motiv und die mühsam aufgebaute Beziehung zu dem flauschigem Stück Stoff das satte 20 Jahre durchgehalten und sich damit diesen Nachruf redlich verdient hat. Es hat einiges mit mir durchgemacht. Festivals, Konzerte, ganze Nächte in Psychobillymanier. Gut, unter den Achseln wurde es schon gelb von Schweiß und Deo aber alles war noch da wo es hingehört, bis gestern.

2nd Belgium Wreckin Festival 1989

Morgens nach dem aufstehen reißt beim Versuch das Shirt auszuziehen der komplette Kragen ab. Ich hab nur noch ein einziges “Rrratsch” gehört und vorbei war es. Es ging schnell, das ist der einzige Trost. Was bleibt sind Erinnerungen. Früher hätte ich das Frontmotiv wohl ausgeschnitten und auf den Rücken einer Baseball-Jacke genäht, in bester Gesellschaft zu Bandbatches und Edding-Gekritzel. Heute fliegt das Gute Stück direkt in den Müll.

Remember the 2nd Belgium Wreckin Festival 1989

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Der Internetverkehr wird beschildert

Das endgültige Satiremagazin Titanic veröffentlicht Vorschläge für Schilder, die einen noch (bei weitem) sichereren Verkehr im Internet gewährleisten sollen als das es ein einziges Stoppschild könnte. Frau von der Layen und Co. können sich hier die eine oder andere Idee für ein sicheres Internetz abgreifen, bestimmt!

Titanic: Schildbürgers Schilderwald

Titanic | via Peruns Weblog

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Monty Python –  Das Leben des Brian – Textskript

Monty Pyton – Das Leben des Brian aus dem Jahr 1979 im Dialog-Textskript:

3.Szene: Steinigungshügel. Jede Menge Frauen mit Bart.
Charakter: Matthias, Steinigungsmeister, Wachen, Frauen.

[...]
Steinigungsmeister:
Habt ihr es gehört.
Frauen:
Ja, wir haben es gehört.
Frau:
[mit hoher Stimme] Ja wir haben es…
Steinigungsmeister:
Kann es sein, daß Weibsvolk anwesend ist?
Frauen:
Nein…
Steinigungsmeister:
Nunwohldann. Ich verkünde nun, Kraft des mir verliehenen Amtes, daß der hier
anwesende…
Matthias:
Autsch! Wir haben doch noch gar nicht angefangen.
Steinigungsmeister:
Wer war das? Wer warf den Stein? Wer hat ihn geworfen? Ich will es wissen.
Frauen:
Sie hat, sie hat. ..Er hat, er hat.
Frau:
Verzeihung. Ich dachte wir hätten schon angefangen.
Steinigungsmeister:
Abmarsch nach hinten.
Frau:
Pööö.
Steinigungsmeister:
Einer tanzt immer aus der Reihe. Also, wo waren wir?
[...]

Life of Brian – Stoning
(http://www.youtube.com/user/MontyPython)

Monty Python -  Das Leben des Brian – Textskript

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Familienboxen

Heute in der Mittagspause beim Marktkauf gesehen: Das Familien-Boxset.

kokolores_familienboxen
Damit kann sich die ganze Familie, ganz sportiv und für gerade mal 39,99, gelegentlich gegenseitig und ordentlich aufs Maul hauen!

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Im Zeichen der Bravo

Bravo Cover September 1971Irgendwann 2006 ist die BRAVO fünfzig geworden und hat zum Jubiläum ein Archiv der Titlebilder, bis ins Jahr 1956, gefüttert und online gestellt.

Da Menschen nunmal die Eigenschaft haben sich nach und nach Ihrer Umgebung anzupassen, mußte ich doch mal schauen was um meinen Geburtstag herum so Popaktuell war und unter welchen Vorzeichen ich geboren bin. Das etwas ernüchternde erschütternde Ergebnis:

In der Woche um den 19. September 1971, zeigt das Titelbild Amadeus August, laut Wikipedia ein damaliger Serienstar der 1992 an Aids gestorben ist. Es geht um Uschi Glas, im großen Farbbericht auf einer Fernreise zu Drachen und Dämonen, die heute Werbung für ätzende Gesichtscreme macht und noch nicht gestorben ist und um Chris Roberts im Star-Portrait. Außerdem erzählt die 15 jährige Sissy dass die Liebe für sie zu früh kam.

Etwas Besserung erwartete ich von “meiner” Position in den damaligen deutschen Popcharts im September 1971 und fand mich geboren am Tag als The Sweet mit CoCo auf Platz eins steht wieder.

Weiter ausführen möchte ich das hier jetzt um ehrlich zu sein nicht mehr. Aus irgendeinem Grund geht mir die Motivation gerade flöten.

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Die sechs von der Müllabfuhr

Aus der Sendung mit der Maus, 1976 inner ARD.

via Stylespion

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Das Grauen

Sie so: Heute, als ich aus dem Fenster schaute, graute der Morgen.
Er so: Es heißt dem Morgen, es graute dem Morgen!

Diether Krebs

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Hasenfuß

In einem Kommunikationssemiar:
Er arbeitet mit ihr einen Beitrag aus und soll diesen vortragen:

Er so: Mit Frau Hasenfuß habe ich zusammen dies und jenes erarbeitet.
Sie so: Ich heiße Hasenkopf!

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Horst’s Jahrbuch

Was im Normalfall eher ungewollt und ganz gemein von selbst passiert, kannst Du hier steuern, Horst. Rene sucht den Vollhorst und die Anwendung “Yearbook youself” macht obendrein noch richtig Spaß. Also, hierda, Portrait hochgeladen, ein wenig zurechtrücken und fertig ist dein Horst’s-Jahrbuch.
Mein Jahrbuch
via nerdcore | yearbookyourself.com/

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German Cuisine in Oakland

Um die Ernährung des in Oakland verweilenden Dok aka Old Man Thunder brauche ich mir also keine Sorgen machen (Siehe Bild), so weit so gut. Was als “Deutsche Spezialität” dort angepriesen wird allerdings, lässt mich dann doch einen Moment zweifeln ob das der richtige Schritt in den Westen war.
German Cuisine in Oakland - Favorite Dish

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Tamiya 4WD Buggy – Losgelassen

ff_4wdoutdoor.jpg
Für ca. eine halbe Stunde Vergnügen hat es gereicht, dann hat Steve den Regler geschrottet und das war’s dann fürs erste mit der Profikarriere;[!

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Me Homer

I'm just like Homer!
I’m Homer, who are you? by NoHomers.net via nerdcorecomic guy

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Tools für eine bessere Welt

Ich habe gestern dieses etwas skuril anmutende Wunderwerk der Körperpflege-Technik erfunden und frag’ mich ob es sich lohnt das Teil patentieren lassen.
ff_tootlime_shave.jpg

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Tooltime

Anstatt Totenkopf oder Rebell-Flagge gibt es jetzt den Werkzeugsatz am Gürtel.
Gürtelschnalle mit integriertem Werkzeugsatz
boingboing.net | via Spreeblick

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Fussel

Fussel
Welcher behaarte Mittdreissiger kennt das nicht: Die tägliche Portion Fussel-Produktion aus dem Bauchnabel pulen, kurz bedächtig innehalten und den fetzen Wolle zwischen Daumen und Zeigefinger verdichten und feierlich wegschnippen. Ich hab so einen Fussel ja mal abgewogen und bin bei einer täglichen Poduktion von 0,01 Gramm Fussel gelandet. In einer Woche produziere ich also satte 0,07 Gramm Fussel. Im Jahr beachtliche 3,64 Gramm. Für einen Pullover Schal Socke benötigt man so um die 34 Gramm (Ja, ich habe eine Socke gewogen). Da eine Socke aber nicht zählt muss also eine zweite her. Also 38 68 Gramm. Und die produziere ich in gerade einmal 17,58 18,68 Jahren.

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Senile Bettflucht

4:46

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superjuju.de

Laden in Stuttgart für Geschenke, Kunst und andere Sachen Superjuju ist ein Laden in Stuttgart für Geschenke, Kunst und andere Sachen

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