1968, der Kleine Schlossplatz wird eröffnet. Ein Verkehrsbauwerk aus Leichtbeton und der primären Funktion der Überdeckelung eines zentralen Innerstädtischen Verkehrsknotenpunktes. Mit Architekturpreisen ausgezeichnet und als Paradestück zeitgenössischer Stadtarchitektur gefeiert, verkommt der Platz nach einer kurzen Hochphase zur Innerstädtischen Brache. Ein Unort, wie er in Deutschland einmalig war, mitten in Stuttgart.
Mit Beginn der 90er Jahre efreut sich der Platz erneut grosser Beliebtheit. Der über die Jahre fast ungenutzte öffentliche Raum bietet z.B. Platz für Szenegastronomien, Galerien, Skateboarder und Sprayer. Der Platz lebt. 2002, der Abriss des Kleinen Schlossplatzes und der damit verbundene Neubau der Städtischen Galerie sowie zweier grosser Kommerzgebäude an dessen Stelle, ist erneut Gegenstand kontroverser Diskussionen geworden.
Jan 31, 2006 1

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