
Rafaël Rozendaal offeriert so Klick-Zeugs ohne Sinn und Verstand das mich gut und gerne auch mal längere zeit beschäftigen kann. Rafaël’s Sites erinnern mich auch stark an Superbad.com, dem Designersalat von Ben Benjami. Etwas experimenteller und in Flash. Klicki-Bunti.
In 56k-kompatibler Webtechnik bastelt Ben Benjamin seit 1997 an der Website Superbad.com. In virtuellen Collagen und Textfragmenten schickt der Designer Besucher kreuz und quer durch digitale Landschaften und ich erinnere mich an frühe Tage des grafischen Internets, an denen ich die Seite erstaunt wie wild beackert habe.

Es gibt auf Superbad.com nicht wirklich verwertbare Inhalte, informationen oder irgendwas zu kaufen. Superbad.com spielt vielmehr visuell mit den Erwartungen des users nach dem Motto: “Klicke hier und Du bekommst gewünschtes Ergebnis”, was in diesem Fall eben nicht so ist. Heute, im zeitaler des “grafischen overflow”, ist dieser Aspekt hervorzuheben. Es gilt hier künstlerisch eingefahrene Verhaltensmuster zu durchbrechen und emotional (visuell) geführte Aktionen zu verdeutlichen. Vielleicht ist der ganze “Designersalat” aber auch nur Beschäftigungstherapie für einen unterbeschäftigten Designer!? Eine reizvolle, visuelle Reise ins Superbad.com-Universum belohnt ist ein Besuch allemal.
Superbad.com
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